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Sao Paulo, MK27, MiCasa, Pavillon, Fernando Guerra

Flexibel und leicht: Erweiterung des MiCasa-Campus

Als dritten Baustein auf dem Campus des kontemporären Möbelherstellers MiCasa aus Sao Paulo, entwickeln Studio MK27 den multifunktionalen Pavillon MiCasa Vol. C. Mit seiner Holzrahmenbauweise und einer transluzenten Fassade konstrastiert der Bau zur Strenge der Metallkonstruktion des Originalshops, Vol. A, und der skulpturalen Sichtbetonfassade des Vorgängerbaus der Architekten, Vol. B. Der Neubau komplettiert damit das eckförmig angelegte Ensemble im Herzen der brasilianischen Großstadt.

MiCasa Vol. C bietet Raum für unterschiedliche Nutzungen und ein flexibles Raumprogramm: Er kann sowohl als Shop, Ausstellungsraum oder als temporäre Unterbringung für geladene Künstler fungieren. Die Maße des Pavillons sind so gewählt, dass ein Wohnwagen darin Platz finden kann.

Die Grundfläche von 15m x 15m wird mithilfe von beschichteten Brettschichtholzrahmen stützenfrei überspannt, wodurch ein offener, wandlungsfähiger Innenraum entsteht. Die Raumhöhe von 7,5m wird durch eine Pendelleuchte von Isamu Noguchi akzentuiert.

Neben dem innenliegenden Holzrahmensystem, das im oberen Bereich des Baus durch Stahlstangen ausgesteift wird, weist der Bau eine außenliegende eigenständige Konstruktion zur Befestigung der Fassade auf. Durch die Entkopplung der beiden Systeme wird ein Abstand definiert, der den Rhythmus und die Klarheit der Rahmenkonstruktion in den Vordergrund rückt.

Die Hülle ist in zwei unterschiedlichen Materialien ausgeführt, wodurch eine vertikale Gliederung entsteht. Im unteren Bereich kommen weiße Metallbleche zum Einsatz, im oberen Bereich wurde transluzentes Polycarbonat verwendet.

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