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Zugspitze, Restaurant, Fertigstellung, Seilbahn, Hasenauer.­Architekten, BauCon

Hochgenuss mit Panoramablick: Die neue Seilbahn Zugspitze eröffnet das Gipfelrestaurant

Der Neubau der Seilbahn Zugspitze stellte hohe Anforderungen an die Planer. Da die Vorgängerbahn möglichst lange nutzbar und auch das Bestandsgebäude größtenteils erhalten bleiben sollte, fand ein Großteil der Baumaßnahmen bei laufendem Betrieb statt. Zugleich sollten die Flächen für Besucher möglichst großzügig ausfallen und es waren strenge Auflagen der Geologen zu erfüllen, um die Gipfelgeometrie der Zugspitze nicht zu beeinträchtigen. Für die Rückspannung der Seilkräfte ließen sich die Ingenieure daher einen Trick einfallen: Die Rückspannung wird nicht über die Besucherterrasse geführt, wie bei der alten Seilbahn, sondern durch das bestehende Gebäude hindurch. Dabei gelang es, die Resultierende aus allen Kräften unter einem Winkel von etwa 60° zur Horizontalen in den Berg zu führen ohne den Gipfel zu gefährden.   

Mit der Eröffnung des Restaurants »Panorama 2962« am 1. Juli 2018 findet eine der außergewöhnlichsten Baustellen Deutschlands ihren Abschluss. Die Besucher, die mit der neuen Seilbahn Zugspitze höchst komfortabel in nur etwa 10 Minuten auf Deutschlands höchsten Berg schweben, können neben den beeindruckenden Panoramablicken auf vier Länder das kulinarische Angebot der Selbstbedienungs- und Bedienbereiche genießen – mit Spezialitäten und Produkten aus Italien, Österreich, der Schweiz und Deutschland. Insgesamt bietet das neue Restaurant Platz für ca. 450 Gäste im Inneren und ca. 850 Gäste im Außenbereich.

Der offene Counterbereich mit dem »Panorama 2962 Seeblick« hält grandiose Ausblicke auf Eibsee, Alpspitze und Zugspitz-Gipfelkreuz sowie das Alpenvorland bereit. Zugleich bieten mehrere Sichtfenster Einblicke in die Technik der Seilbahn. Der zum Gipfelkreuz hin gelegene »Gipfelblick« Bereich umfasst einen durch Schiebeelemente und Vorhänge offen oder geschlossen gestaltbaren Multifunktionsraum, der auch von Gruppen bis zu 200 Personen genutzt werden kann.

Unbestuhlt ermöglicht dieser Bereich auch Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen.

Eine auch als Seminar- oder Tagungsraum nutzbare Gipfelstube sowie eine Kaffeebar mit Lounge ergänzen das Angebot.

So lassen sich auf Deutschlands höchstem Berg ab 1.Juli 2018 die spektakuläre Auffahrt und kulinarischer »Hoch«-Genuss verbinden. 

Die Abbildungen zeigen Visualisierungen des Gipfelrestaurants, die Gesamtstruktur mit Kräfteverlauf sowie Eindrücke aus dem Bauprozess.

Eine ausführliche Print-Dokumentation finden Sie in unserer Ausgabe structure 2/2018.

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