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Nationalmuseum für afroamerikanische Geschichte und Kultur, Washington D.C., Freelon Adjaye Bond / SmithGroup

Unkonventionelle Struktur: Nationalmuseum für afroamerikanische Geschichte und Kultur, Washington D.C.

Im Inneren des Gebäudes erwartet die Besucher ein eindrucksvoller geschichtlicher Rundgang durch weitläufige stützenfreie Räume mit effektvollem Licht- und Schattenspiel. Die unterirdischen Museumsbereiche mit den hohen Räumen der historischen Galerie besitzen eine ruhige, konzentrierte Atmosphäre. Die oberen Geschosse dagegen bieten spannende Ausblicke auf die Mall, die Nachbargebäude und den Monuments Ground.

Der oberirdische Teil des Gebäudes wird von vier vertikalen Kernen getragen. Diese Gebäudekerne dienen auch zur primären Horizontalaussteifung. Um die für die abgehängte Fassade erforderliche hohe Steifigkeit zu erreichen, wurde ein hybrides Konstruktionssystem gewählt, das auch große Durchdringungen für die Haustechnik erlaubt und sehr widerstandsfähig gegen Erdbeben ist.

Die Gebäudehülle mit ihrem markanten Profil ist vom obersten Geschoss abgehängt. Ihr abgehängtes Tragsystem besteht aus schlanken Stahlfachwerkträgern, die eine Isolierverglasung und eine äußere Schicht aus perforierten bronzefarbenen Aluminiumgussplatten tragen.

Eine über die gesamte Gebäudebreite spannende Stahlkonstruktion schließlich bildet das südliche Vordach. Seine von der übrigen Gebäudestruktur unabhängige Konstruktion spannt frei über 52,5 m zwischen zwei Stahlblech-Kastenstützen.

Eine ausführliche Print-Dokumentation finden Sie in unserer Ausgabe structure 1/2018.

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